CDU Gemeindeverband Stemwede

„Bei den großen Themen weiter vorangehen“

CDU setzt auf Sparen mit Augenmaß mit Fokus auf Personalabbau

Die bundesweit angespannte Finanzlage macht sich auch in Espelkamp deutlich bemerkbar. Vor allem sinkende Gewerbesteuereinnahmen zwingen die Stadt zu einem konsequenten Sparkurs. Vor der geplanten Verabschiedung des Haushalts im Stadtrat am kommenden Mittwoch nehmen die Spitzen der CDU Espelkamp Stellung zur aktuellen Haushaltslage und zum Kurs der Christdemokraten.

Symbolbild: CDU / Christiane LangSymbolbild: CDU / Christiane Lang

Wichtige Investitionen
Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Florian Hemann erklärt: „Espelkamp wäre nicht Espelkamp, wenn es bei den großen Themen nicht weiter vorangeht. Über 25 Millionen Euro investieren wir in die Zukunft unserer Heimatstadt, wovon ein großer Teil durch Fördergelder und Drittmittel abgedeckt ist. Mit der Entwicklung des Adient-Geländes zu einem modernen Stadtviertel öffnen wir zudem ein neues Kapitel für Espelkamp“. Zugleich betont er: „Die CDU will da sparen, wo es möglich ist, um an entscheidender Stelle weiter investieren zu können. Insofern begreifen wir diese schwierigen Zeiten auch als Chance.“

Personalabbau nutzen
Mit Blick auf die personelle Entwicklung in der Stadtverwaltung führt Hemann weiter aus: „In den nächsten Jahren werden zum Beispiel viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in den Ruhestand eintreten. Aus unserer Sicht bietet sich diese Situation an, die Digitalisierung zu nutzen und dort, wo es geht, Stellen im Rathaus abzubauen. Das Ziel ist, bis 2034 rund zehn Prozent des Personals bei der Stadt einzusparen. Das bedeutet finanzielle Einsparungen in Millionenhöhe.“

"Wille zum Sparen"
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Rogalske sagt zur Haushaltslage: „Bei einem Minus in 2026 von 14 Millionen Euro müssen wir sparen und die CDU-Fraktion hat auch den Willen dazu. Die Konsolidierungsliste ist lang. Wir sparen an Gebäuden, am Personal und vielen weiteren Maßnahmen. Für uns als CDU ist wichtig, dass wir die vielen freiwilligen Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt möglichst erhalten. Deswegen investieren wir dieses Jahr beispielsweise in das Atoll“.
Zugleich verweist Rogalske auf die Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung: „Wird die Wirtschaft nicht wieder ins Wachsen kommen, werden wir in den nächsten Jahren auch über Dinge sprechen müssen, die wir alle liebgewonnen haben“, so Rogalske. „Aber auch dann werden wir hier in Espelkamp nicht die Bürgersteige hochklappen. Wir als CDU werden auch weiterhin mit Augenmaß sparen.“