Kampeter und Ortgies ehren langjährige CDU Mitglieder

Aktuelle Themen aus der Bundes-und Landespolitik diskutiert

Seit 25 Jahren halten der CDU die Treue: Hermann Telkemeyer (3.v.l.) und Hermann Buchholz (4.v.l.)
Seit 25 Jahren halten der CDU die Treue: Hermann Telkemeyer (3.v.l.) und Hermann Buchholz (4.v.l.)
Hermann Buchholz und Hermann Telkemeyer halten seit 25 Jahren der CDU die Treue. „Warum sie denn Parteimitglieder geworden sind? Und wer hat euch geworben?„ wollte  Steffen Kampeter von den beiden Jubilaren wissen. „Weil die Politik der CDU unserer persönlichen Lebenseinstellung am ehesten entspricht und weil andere Familienangehörige auch schon Mitglieder waren und mich geworben haben“, antworteten die beiden langjährigen Christdemokraten ganz ehrlich.

Die Stadtverbandsvorsitzende Bianca Winkelmann sowie Anette Streich, ebenfalls Vorstandsmitglied, nahmen gemeinsam mit Steffen Kampeter und Friedhelm Ortgies die Ehrungen der langjährigen Mitglieder vor. Neben Telkemeyer und Buchholz waren das noch die Kleinendorfer Helmut Kummer und Reinhard Sprado, die ebenfalls seit 25 Jahren dazu gehören. Für 40 Jährige Mitgliedschaft in der CDU werden Heinrich Bruns und Erich Helms aus Varl, sowie Gerd Grabenkamp und Werner Sander ausgezeichnet. Da diese teils aus gesundheitlichen, teils aus terminlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein konnten, werden die Ehrungen innerhalb der Ortsunionen nachgeholt.

Zu Beginn der Veranstaltung, die im Rahmen eines adventlichen Kaffeetrinkens im Gasthaus Rüter in Tonnenheide stattfand, hatten alle Anwesenden die Möglichkeit mit dem  Parlamentarischen Staatssekretär aus Minden über aktuelle bundespolitische Themen zu diskutieren. Gemeinsam mit Bianca Winkelmann gab Kampter einen Rückblick auf den Bundesparteitag der CDU in Köln zu Beginn der Woche. Themen wie die Terrorbedrohung und auch die wachsende Sorge vor drohender Islamisierung waren neben vielen Wirtschaftsthemen von den Delegierten diskutiert worden.Auch auf der Versammlung in Rahden, gab es einen regen Austausch zu Themen der inneren und äußeren Sicherheit, zur Flüchtingspolitik und zur Integration. „Herr Kampeter, ab wann meinen Sie kann ich mich persönlich denn als integriert ansehen? “ war die direkte Frage eines langjährigen türkischstämmigen Rahdener CDU Mitgliedes. „Wenn Sie und Ihre Familie sich hier wohlfühlen und wenn vor allem sprachliche Hürden überwunden sind, dann sind Sie sicher auf dem besten Weg“ machte Kampeter klar, das vor allem das Erlernen der Sprache ein wichtiger Punkt für ihn ist. Er verdeutlichte nochmals, das die CDU die politische Heimat für alle Bürger ist, die nach demokratischen Grundsätzen leben wollen. 

Von Seiten der CDU Mitglieder kam die Anregung, das sich auch die Mitglieder des Rates um die in Rahden eintreffenden Flüchtlinge kümmern sollten. Es gab schon  Absprachen mit der Verwaltung und die Ortsvorsteher nehmen sich dieses  Problemes vor Ort gern an, so Bianca Winkelmann, die auch Ortsvorsteherin von Pr. Ströhen ist. Es gibt auch bereits verschiedene Aktivitäten um den neuangekommen Flüchtlingen praktische Unterstützung anzubieten, berichtete sie. Auch der Rahdener Präventionsrat ist hier sehr aktiv. 

Ein anderes wichtiges Thema für den ländlichen Raum sprach Friedhelm Ortgies an. Die Landtagsfraktionen von CDU und FDP hätten einen gemeinsamen Antrag zur weiteren Nutzung landwirtschaftlicher Gebäude im Außenbereich eingebracht. „Wir haben einen Antrag auf unbefristete Verlängerung der sogenannten Siebenjahresfrist eingebracht, die am 31.12. diesen Jahres ausläuft. Konkret geht es darum, ehemalige landwirtschaftliche Gebäude im Außenbereich, weiterhin für die Umnutzung zu Wohnungen oder auch für Kleingewerbe- und Handwerksbetriebe, zu ermöglichen. Der Rahdener MdL empfahl allen Betroffenen, die möglicherweise eine Umnutzung planen, bis Ende des Jahres eine Bauvoranfrage zu stellen, um noch die alte Rechtssprechung zu nutzen. „Wie die Rot-Grüne Landesregierung entscheidet, ist noch völlig offen. Denn auch wenn es dem gesunden Menschenverstand entspricht vorhandene Gebäude zu nutzen und nicht unnötig anderweitig Flächen zu versiegeln, hielt Rot-Grün unseren Antrag erstmal für nicht zustimmungsfähig“ berichtete Ortgies kopfschüttelnd.

Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken am Kaminfeuer wurden in vorweihnachtlicher Atmosphäre noch angeregte Gespräche geführt.

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