Heimische Nachwuchspolitiker beim Deutschlandtag der Jungen Union

JU im Mühlenkreis erzielt wichtige inhaltliche Erfolge

Die Delegation aus Ostwestfalen-Lippe auf dem Deutschlandtag (aus dem Mühlenkreis dabei: Marlene Küster und Christoph Hartke)
Die Delegation aus Ostwestfalen-Lippe auf dem Deutschlandtag (aus dem Mühlenkreis dabei: Marlene Küster und Christoph Hartke)
Große Freude herrschte bei den ostwestfälischen Teilnehmern auf dem Deutschlandtag 2013 der Jungen Union Deutschlands (JU) in Erfurt: Beim höchsten Organ von Europas größtem politischen Jugendverband konnten die Delegierten zahlreiche Impulse setzen. Der aus dem Kreisverband Minden-Lübbecke initiierte Antrag zur besseren Verteilung von EU-Fördermitteln wurde mit breiter Zustimmung angenommen.

„Gerade an den Grenzen zwischen einzelnen Bundesländern ist die negative Auswirkung der derzeitigen Verteilung von EU-Fördermitteln deutlich zu spüren. Auch die Stadt Rahden musste diese Erfahrung in der Vergangenheit machen“, so der aus Rahden stammende JU-Kreisvorsitzende Christoph Hartke. „Auf unseren Antrag hin setzt sich jetzt auch der JU-Bundesverband dafür ein, dass die Mittel aus dem EU-Strukturfonds ab der im kommenden Jahr beginnenden neuen Förderperiode durch Projektwettbewerbe verteilt werden. Ziel muss es doch sein, dass zukünftig nicht ausschließlich räumlich oder politisch motiviert gefördert wird. So werden Regionen nicht mehr gegeneinander ausgespielt“, so Hartke weiter.

Zahlreiche weitere der im Mühlenkreis erarbeiteten Änderungen und Ergänzungen zu den Leitanträgen wurden beispielsweise in die Papiere „Haushalt und Steuern - Die Großbaustelle für generationengerechte Politik “ und „Integration durch Bildung“ aufgenommen. „Ich freue mich, dass sich unsere inhaltliche Arbeit jetzt auch auf dieser hohen Ebene wiederfindet“, sagte der JU-Kreisvorsitzende, der dieses Zeichen auch als Signal an die Mutterpartei verstanden wissen will.

„Wir setzen uns vor Ort wie auch überregional für die Zukunft der jungen Generation ein. In der Bundespolitik scheint dies mittlerweile anzukommen“, so Hartke auch mit Blick auf die anstehenden Wahlen im kommenden Jahr, wo nach Meinung der Jungen Union auch in den Parlamenten vor Ort diese Aspekte von jungen Menschen vertreten werden müssen.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte den JU-Deutschlandtag in der thüringischen Landeshauptstadt am Freitag besucht und mit den Delegierten über Aspekte des derzeit ausgehandelten Koalitionsvertrags diskutiert. Am Wochenende auch vor Ort waren der Fraktionschef der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag Volker Kauder und aus Brüssel der EU-Kommissar Günter Oettinger.

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