"Von Rahden bis China"

"Auf ein Wort ..."Steffen Kampeter im Dialog mit der Rahdener Wirtschaft

Steffen Kampeter spannte den Bogen weit: „Was hat Rahden mit China zu tun? – Eine ganze Menge!“. In der Kantine des Rahdener Traditionsunternehmens KOLBUS suchte der heimische Bundestagsabgeordnete in seiner Reihe „Auf ein Wort…“ das Gespräch mit Gewerbetreibenden und interessierten Bürgern aus Rahden. „Denn für viele Unternehmen und Marktführer aus dem Altkreis Lübbecke ist der asiatische Markt eines der zentralen Geschäftsfelder – ob nun für Achsen, Steckverbinder oder Maschinen. Und nur wenn dort die Nachfrage stimmt, stimmt es auch hier“, machte Kampeter die besondere Bedeutung des Exports deutlich. "Exporte aus Deutschland sichern die Arbeitsplätze auch vor Ort in unserer Heimat.“

Geschäftsführer Kai Büntemeyer unterstrich Kampeters Einschätzung: „Für uns gab es schwere Zeiten, aber derzeit läuft es gut.“ Für sein Unternehmen sei die Versorgungssicherheit im Bereich der Energie ein zentrales Thema. Er kritisierte die Pläne zu einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer: „Diese geht an die Substanz der Unternehmen und gefährdet Investitionen und Arbeitsplätze vor Ort.“

Kampeter lobte die Sicherung der weiterführenden Schulausbildung in Rahden. Auch begrüßte er die Ausweitung der dualen und praxisorientierten Studiengänge im Mühlenkreis. Der wirtschaftliche Erfolg und die Zukunft der Unternehmen hänge sehr von einer leistungsfähigen Bildungsinfrastruktur vor Ort ab. „Rahden, der Mühlenkreis und Deutschland alleine können auf dem Weltmarkt nicht bestehen – dafür brauchen die Menschen und die Unternehmen ein starkes Europa“, plädierte Kampeter. „So ist China näher an uns, als manche denken. Nur in einer starken Gemeinschaft können wir unseren Wohlstand hier im Mühlenkreis auch in Zukunft halten.“

Die CDU-Vorsitzende, Bianca Winkelmann, hob die Bedeutung der ansässigen Unternehmen für Rahden hervor: „Wir als CDU suchen stets das Gespräch mit unseren Firmen und bleiben in regelmäßigem Kontakt. Denn nur wenn es den Betrieben gut geht, sind auch die Arbeitsplätze hier vor Ort sicher und die Stadt kann den Menschen ein lebenswertes Umfeld bieten.“

Inhaltsverzeichnis
Nach oben