„Ein Meilenstein in der Kinderbetreuung“

Kirstin Korte und Bianca Winkelmann loben Pakt für Kinder und Familien



Aus Sicht der beiden Minden-Lübbecker CDU-Landtagsabgeordneten Bianca Winkelmann und Kirstin Korte ist das „ein Meilenstein in der Kinderbetreuung“ und sie beziehen dies auf die jüngste Bekanntmachung aus dem NRW-Familienministerium. Dort hat Familienminister Joachim Stamp (FDP) gestern den geplanten Pakt für Kinder und Familien vorgestellt. Damit soll die auskömmliche Finanzierung der Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen gesichert, eine Garantie für den Platzausbau gegeben sowie Beitragsfreiheit für ein weiteres Kitajahr erreicht werden. Insgesamt sind jährliche Investitionen durch rund 1,3 Milliarden Euro zusätzliche Mittel von Land, Bund und Kommunen in die frühkindliche Bildung vorgesehen. „Bisher war nur das letzte Jahr vor der Einschulung beitragsfrei. Dass auch das zweite Jahr die Eltern ab 2021/2022 kein Geld mehr kostet, ist eine gute Nachricht. Damit haben wir einen weiteren wesentlichen Punkt unseres Koalitionsvertrages in kürzester Zeit abgearbeitet“, sagt dazu Bianca Winkelmann aus Rahden. „Völlige Beitragsfreiheit ist zweifelsohne ein erstrebenswertes Ziel, wäre zum aktuellen Zeitpunkt aber ein falsches Versprechen. In der jetzigen Situation, wo viele Erzieherinnen und Erzieher unter großem Druck stehen, geht es zunächst erst einmal darum, die Qualität in der Kindertagesstätten zu verbessern.“ Das sieht auch ihre Fraktionskollegin Kirstin Korte aus Minden so: „Wir wollen allen Kindern im Land die beste Bildung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und kommen diesem Anspruch mit dem Pakt für Kinder und Familien deutlich näher. Die Novellierung des Kinderbildungsgesetzes war eines unserer zentralen Wahlkampfversprechen und eine Reaktion auf die vielfältigen Probleme der Kindertagesstätten. Strukturelle Unterfinanzierung ist eines davon. Die nun erzielte Einigung mit den kommunalen Spitzenverbänden ist ein Meilenstein. Die NRW-Koalition aus CDU und FDP schafft damit in weniger als zwei Jahren Regierungszeit das, was Rot-Grün in sieben Jahren nicht geschafft hat.“

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