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07.05.2018, 12:11 Uhr
Realität von der Streife
NRW-Innenminister Herbert Reul zu Gast beim Jahresempfang der CDU Minden- Lübbecke
Pünktlich um 18:00 fahren am Freitagabend drei große Limousinen auf den Platz vor das Mindener Preußenmuseum. Der NRW-Innenminister ist zu Gast beim CDU Jahresempfang, der das erste Mal gemeinsam von Kreisverband und Kreistagsfraktion ausgerichtet wird. Unter den Augen von 150 Gästen wird er von der Landtagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Kirstin Korte, dem Europaabgeordneten Elmar Brok, der Landtagabgeordneten Bianca Winkelmann und dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion in Empfang genommen.
NRW-Innenminister Herbert Reul
Minden-Lübbecke - „Freiheit braucht Sicherheit“, damit eröffnete Kirstin Korte, die CDU-Kreisvorsitzende den Empfang 2018. Recht und Ordnung, so Korte, seien die Grundlage für den Erhalt unserer gesellschaftlichen Vielfalt und garantieren dauerhaft eine starke Demokratie.

Der Innenminister berichtete dann über den aktuellen Stand in seinem Ressort. Dafür müsse man als erstes ein Verständnis von Sicherheit bekommen: „Sicherheit ist immer relativ!“ Auch wenn er es sich wünsche würde, absolute Sicherheit könne und dürfe niemandem versprochen werden. Allerdings könne man mit guter und ehrlicher Arbeit wenigstens eine solide Grundlage schaffen. Dafür operiert der ehemalige Europaabgeordnete der CDU mit Pragmatismus und das will er ganz ehrlich an die Menschen kommunizieren. Dann führt er einige Beispiele an: Als er von den neuen BMW-Polizeiwagen im Sauerland hörte, sei er schwer begeistert gewesen. Sofort wollte er dort hin und sich die neuen, schönen Wagen anzusehen. Dann die Ernüchterung, die Kollegen der Streife seien sich einig, das Auto ist schön – aber für den Einsatz in voller Montur viel zu eng. Also: Die neuen Autos waren theoretisch klasse, aber im Alltag sehr unpraktisch. Deshalb ließe er jetzt alle neuen Wagen erst einmal testen und zwar nicht von seinen Theoretikern aus dem Ministerium, sondern ganz praktisch in verschiedenen Wachen im Land.

Solche Beispiele führte Herbert Reul viele an und die Hörer bekamen die Gewissheit: Bei dem Mann ist unsere Sicherheit gut aufgehoben! Neben solchen praktischen Erneuerungen prüfe er auch Unterstützungen und Entlastungen von Beamten: „Einerseits müssen wir überlegen, wie wir auch für die Sicherheit die Digitalisierung für uns nutzen können. Andererseits gibt es viele Aufgaben, die nicht zwingend von Polizeibeamten gemacht werden müssen, z.B. die viele Verwaltung, dafür würde ich gerne Verwaltungsangestellte einstellen, wenn dann Beamte wieder auf die Straße kommen.

Dann führte der Innenminister etwas zu seinem ersten Sicherheitspaket aus, es soll nicht das letzte bleiben: „Das die Opposition darüber schimpft, das kann ich verstehen, das gehört sich auch so.“ Aber dass Menschen ihm vorwerfen würden, er würde einen Überwachungsstaat schaffen, das ärgere ihn ganz persönlich. Ausgerechnet Ihm, der sich in Brüssel so erbittert gegen die Vorratsdatenspeicherung eingesetzt hatte, bis ihm durch die praktische Erfahrung bewusst geworden sei: „Ein bisschen Überwachung müsse eben doch sein.“ Und griff die Eingangsworte von Kirstin Korte auf: „Freiheit braucht Sicherheit!“

Für den Heimweg bekam er dann Arbeit zum Vergnügen mit auf den Weg. Kirstin Korte überreichte Herbert Reul einen Krimi aus Ostwestfalen. Im Anschluss an den offiziellen Teil begab sich die Veranstaltung in einen Sommerempfang im ehrwürdigen Preußenmuseum.
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