Bürgerschaftliches Engagement als Grundstein unserer Gesellschaft

Bürgermeisterkandidat Gerd Rybak präsentiert CDU Wahlprogramm

Bürgermeister für Stemwede: Gerd Rybak
Bürgermeister für Stemwede: Gerd Rybak
"Ich werde Bürgermeister aller Stemwederinnen und Stemweder sein!", fasste Gerd Rybak während der Wahlkampfauftaktveranstaltung der Stemweder Christdemokraten an der Oppenweher Bockwindmühle zusammen. Am vergangenen Sonntag hatten viele Mitglieder und Freunde der Stemweder CDU den Weg nach Oppenwehe gefunden, um an der Präsentation des CDU Wahlprogrammes teilzunehmen.

CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Michael Jürgens begrüßte die Freunde der Stemweder CDU am vergangenen Sonntag bei herrlichstem Wetter an der Oppenweher Bockwindmühle. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Kommunalwahl am 30. August diesen Jahres. Der Bürgermeisterkandidat der Stemweder Christdemokraten, Gerd Rybak aus Haldem, stellte den Zuhörerern das Wahlprogramm der CDU vor.


Gerd Rybak betonte vor allem die Bedeutung einer verantwortungsvollen Haushaltspolitik in schwierigen Zeiten: „Es gilt zu unterscheiden zwischen dem, was lebensnotwendig und unverzichtbar ist und dem, worauf wir zumindest vorübergehend verzichten können.“ In diesem Zusammenhang unterstrich Rybak auch die Entscheidung, die beiden vorhandenen Rathausstandorte in Verbindung mit dem alten Amtshaus in Levern zu sanieren: „Durch diese Lösung können wir die am Markt nicht veräußerbaren Standorte in Levern und Dielingen weiternutzen und kommen in den Genuss der Fördergelder für das ohnehin zu sanierende Alte Amtshaus in Levern!“ Des Weiteren halte sich die Gemeinde die Option eines zentralen Rathauses für die Zukunft offen.


Rybak forderte vor dem Hintergrund leerer Kassen zu einem gemeinsamen Handeln über Parteigrenzen hinweg auf. So stünde die Gemeinde Stemwede vor allem auch auf Grund des demographischen Wandels vor erheblichen Herausforderungen. Durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung nehme der Leerstand der Gebäude in Stemwede ständig zu: „Schon heute stehen über 200 Gebäude in der Gemeinde Stemwede leer!“


Der demographische Wandel bietet aus Sicht des Bürgermeisterkandidaten jedoch auch Chancen. So könne eine gezielte Wirtschaftsförderung dazu beitragen, die täglich nach Stemwede pendelnden Arbeitnehmer zu einer Wohnsitznahme in unserer Gemeinde zu bewegen – eine besonders nachhaltige Form der Wirtschaftsförderung. Gleichzeitig unterstrich Rybak den Stellenwert der Wirtschaftsförderung: „Wirtschaftsförderung ist absolute Chefsache!“ Neben der Förderung von Ansiedlungen von Familien in Stemwede will der Bürgermeisterkandidat jedoch auch erster Ansprechpartner der Unternehmen in der Gemeinde sein. So müsse in Stemwede ein Rahmen geschaffen werden, der eine Unterstützung unternehmerischer Vorhaben biete. Die Attraktivität des Standortes Stemwede – sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber – sei durch eine flächendeckende Anbindung an das Breitbandnetz zu stärken. Hier forderte Rybak auch die Unterstützung durch private Initiativen, um sich an entsprechenden Stellen ausreichend Gehör verschaffen zu können.

Gerd Rybak unterstrich auch die Bedeutung des Tourismus für die Gemeinde Stemwede. Neben den drei restaurierten und von jeweiligen Vereinen hervorragend betreuten Mühlen gäbe es in Stemwede weitere, bisher ungenutzte Potentiale. In diesem Kontext erklärte Rybak, dass der Stemweder Rat mit der kürzlich getroffenen Entscheidung zur Aufstellung der Bauleitplanung für den Gesundheitspark Levern einen großen Schritt in die richtige Richtung gegangen sei. Durch einen Gesundheitspark mit eingebundenem Ärztehaus könne dem Trend des Ärztemangels in ländlichen Regionen offen entgegengetreten werden.


Die Familien- und Jugendförderung stellt ebenfalls einen Schwerpunkt der Politik der nächsten Jahre dar. Für Gerd Rybak hat auch hier die Entscheidung, eine neue Jugendpflegerin ganztags zu beschäftigen, bereits entscheidende Impulse gegeben. Die standortnahe Schulversorgung werde auch weiterhin in Stemwede unterstützt: „Wir haben in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel aufgewendet, um unsere Schulen und Sporteinrichtungen fit für die Zukunft zu machen!“, erklärte Rybak.


Das bürgerschaftliche Engagagement stellt aus Sicht Rybaks den Grundpfeiler unserer Gesellschaft dar. Die bisherigen Gruppierungen in den einzelnen Dörfern leisteten wertvolle Arbeit zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen und Problemen. Vor allem die Feuerwehren, welche jährlich unzählige Stunden dem Ehrenamt widmeten, garantieren neben dem Brandschutz in der Gemeinde auch einen soliden gesellschaftlichen Anker in den Ortschaften Stemwedes. „Wir müssen das riesige Potential nutzen, welches in den Köpfen der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger schlummert!“, forderte Gerd Rybak die Politiker zu einer noch stärkeren Einbindung der Bürger in politische Entscheidungsprozesse auf. „Die aktive Beteiligung der Bürger ist das beste Mittel, Politikverdrossenheit zu überwinden“, ist sich Gerd Rybak sicher.


Abschließend forderte Gerd Rybak alle Anwesenden auf, durch aktiv gelebte Politik möglichst viele Menschen zum Wahlgang am 30. August zu bewegen, um neben einem guten Ergebnis des bürgerlichen Lagers auch eine hohe Wahlbeteiligung zu erreichen.

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